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Pflichtversicherung oder freiwillige Versicherung in der Gesetzlichen Krankenkasse

Man unterscheidet einen unterschiedlichen Status in der Gesetzlichen Krankenversicherung. Dieser Status entscheidet, ob man die freie Wahl der Krankenversicherung hat, oder ob man verpflichtet ist, in der GKV versichert zu sein. Der Status in der Krankenkasse wird im Sozialgesetzbuch V § 5 gereglt. Es gibt den Pflichtstatus, wo Arbeitnehmer versichert sind, wenn ihr Jahresbruttoverdienst unter der Jahresarbeitsentgeltgrenze bzw.der Beitragbemessungsgrenze 2008 liegt und die 3 Jahres Regelung nicht erfüllt haben. Rentner, Studenten, Praktikanten und Arbeitslose haben ebenfalls den Pflichtstatus, sowie Landwirte, Künstler und Publizisten. Für einige Personengruppen gibt es die Möglichkeit, sich unter bestimmten Voraussetzungen von dieser Versicherungspflicht befreien zu lassen.
Alle freiwilligen Mitglieder in der GKV können auch in eine günstige Private Krankenversicherung wechseln.
Den freiwilligen Status in der GKV haben generell Selbständige, Freiberufler, Beamte und Arbeitnehmer über der Jahresarbeitsentgeltgrenze. Wenn die Versicherungspflicht endet, muss die freiwillige Weiterführung der Krankenversicherung innerhalb von 3 Monaten nach Beendigung der Versicherungspflicht angezeigt werden, geschieht dies nicht, endet die Mitgliedschaft bei der GKV automatisch, Z.B wenn man sich selbständig macht.
Wird der Angestellte hingegen freiwillig, durch Überschreiten der Jahresarbeitsentgeltgrenze von 47.700,- € p.a. in 2007 und Erfüllung der 3 Jahres Regelung, läuft die Krankenversicherung bei der Gesetzlichen Krankenkasse automatisch mit dem freiwilligen Status weiter, der Angestellte hat in diesem Fall ein außerordentliches Kündigungsrecht (2 Wochen rückwirkend nach Eingang der Benachrichtigung durch die GKV) und die GKV ist verpflichtet den Versicherten auf die Änderung seines Status hinzuweisen.

 

 

 

 

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